Presseschau aktuell

Badische Zeitung, 08. August 2011

Vierbeiner hinterlassen Eindruck bei den Kindern


Grundschüler besuchen den Hundeplatz der SV-Ortsgruppe / Gute Ausbildung ist Voraussetzung für Action und Spaß mit dem Hund.
Kurz vor Beginn der Sommerferien tauschten die Zweitklässler der Bonndorfer Grundschule das Schulzimmer mit dem Hundeplatz. Im Vorfeld war "der Hund" das Thema im Sachkundeunterricht und der Besuch auf dem Hundeplatz bildete den Schlusspunkt der Unterrichtseinheit.
Pünktlich um 9 Uhr marschierte die große Kinderschar erwartungsvoll mit ihren Lehrerinnen Frau Schendel, Frau Schmidt und Frau Radosavljevic zum Vereinsheim der SV-Ortsgruppe Bonndorf. Dort angekommen war im Nu die Terrasse in Beschlag genommen, und nachdem jedes Kind einen Platz gefunden hatte, wurden die Kinder durch Eva Hofschulte, Ausbildungswartin des SV OG Bonndorf, begrüßt.
Zunächst galt es, Hunderassen zu erkennen: Den Bouvier des Flandres, den Tibetterrier, den Berner Sennenhund, den Belgischen Schäferhund ( Malinois), den Bullterrier und den Deutschen Schäferhund.
Im Anschluss wurde den Kindern gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, einen Hund auszubilden, ihn gemäß seiner Veranlagungen sinnvoll zu beschäftigen oder sogar als Helfer des Menschen einzusetzen.
Action und Spaß, aber auch hoher Gehorsam sind in der Sparte Agility angesagt. Die Kinder wären am liebsten mit über Hindernisse, durch die Tunnels und den Slalom gesaust. Die Longierübung ließ die Kinder staunen, wie frisch und agil ein Berner Sennenhund arbeiten kann.
In der Sparte Schutzhundeausbildung wurden den Kindern Teile der Unterordnung vorgeführt. Eva Hofschulte erklärte den Kindern, dass Gehorsam eine enorm wichtige Voraussetzung ist für ein erfolgreiches Teamwork zwischen Mensch und Hund.
Und nun verirrte sich doch tatsächlich ein "Bösewicht" auf den Hundeplatz: Einer friedlich spazierenden Dame entriss er die Handtasche. Zum Glück war eine Hundeführerin mit Hund präsent. Ohne lange zu fackeln, schickte sie den Hund hinterher. Schnell war der Bösewicht gestellt und die Handtasche fand zurück zu ihrer Besitzerin.
Auch der "normale" Schutzdienst, "das Revieren nach dem Helfer" und das Verbellen desselben beeindruckten die Kinder.
Den Abschluss der Vorführungen bestritt Martin Würtenberger mit einer "Herde" von Schafen und der Ziege Heidi. Mit seiner Deutschen Schäferhündin Esta zeigte er eindrücklich einige Hütedisziplinen. Ruhig und gekonnt lenkte er zusammen mit seiner Hündin die Schafe über den Platz, zwischen Engpässen durch und wieder ins Gatter.
Nach der Verabschiedung erhielten alle Kinder eine Broschüre mit den wichtigsten Verhaltensregeln Kind/Hund. Die Ortsgruppe Bonndorf schätzt den Kontakt mit der Schule sehr und freut sich auf den nächsten Anlass dieser Art.


 

Südkurier, 25. Juli 2011


Lohn für gute Leistungen


Mehr als 200 Teilnehmer nahmen an den Bundesjugendspielen der Grundschule Bonndorf teil
Die Bonndorfer Grundschule hat für die vor kurzem durchgeführten Bundesjugendspiele die Urkunden ausgegeben. Es beteiligten sich insgesamt 203 Kinder. Für 88 Kinder gab es eine Siegerurkunde und 33 Kinder duften sich über eine Ehrenurkunde freuen. Grundschulrektor Alfred Faller nahm zusammen mit Frau Christiane Beha die Siegerehrung im Schulhof vor.
In den vier Disziplinen Sprint (50 Meter), Langstrecke (800 Meter), Ballwurf und Weitsprung wurde um Punkte gekämpft. Das schlechteste Ergebnis konnte gestrichen werden. Danach werden die Punkte für die Ergebnisse ermittelt. Bei den Mädchen gab es 15 Ehrenurkunden. Schulsiegerin wurde Hanna Zimmermann (983 Punkte, Klasse 4c), gefolgt von Janina Eske (926, 4c), Roxanna Kramer (925, 4b), Katharina Weishaar (906, 4b) und Vanessa Jakisch (881, 3a).
Mit 18 Ehrenurkunden wurden die Jungen ausgezeichnet. Es siegte Jonas Fechtig (883 Punkte, Klasse 4b) vor Christian Krasmann (871, 4a), Jo Schropp (864, 2c), Luis Kaiser (827, 3a) und Moritz Meier (819, 2c). (ebl)


 

Badische Zeitung, 23. Juli 2011


Ehrenurkunden für 33 sportliche Grundschüler


203 Kinder sammeln Punkte im Laufen, Werfen und Springen.
Die Bonndorfer Grundschule hat für die vor kurzem durchgeführten Bundesjugendspiele die Urkunden ausgegeben. Es beteiligten sich insgesamt 203 Kinder. Für 88 Kinder gab es eine Siegerurkunde und 33 Kinder erhielten eine Ehrenurkunde.
In den vier Disziplinen Sprint (50 Meter), Langstrecke (800 Meter), Ballwurf und Weitsprung wurde um Punkte gekämpft. Das schlechteste Ergebnis wurde gestrichen. Bei den Mädchen gab es 15 Ehrenurkunden. Schulsiegerin wurde Hanna Zimmermann (983 Punkte, Klasse 4c), gefolgt von Janina Eske (926, 4c), Roxanna Kramer (925, 4b), Katharina Weishaar (906, 4b), Vanessa Jakisch (881, 3a).
Mit 18 Ehrenurkunden wurden die Jungen geehrt. Es siegte Jonas Fechtig (883 Punkte, Klasse 4b), vor Christian Krasmann (871, 4a), Jo Schropp (864, 2c), Luis Kaiser (827, 3a) und Moritz Meier (819, 2c).
Grundschulrektor Alfred Faller nahm zusammen mit Christiane Beha die Siegerehrung im Schulhof vor. (nk)


 

Südkurier, 21. Juli 2011


Große Oper für kleine Schüler


Musik-Mitmach-Theater „Music4Kids" zu Gast an der Grundschule Bonndorf / Schüler als Akteure in die Handlung der Oper „Die Zauberflöte" eingebunden
Kurz vor Schuljahresende war das Mitmachtheater „Musicbox-4kids" zu Gast in der Grundschule Bonndorf und die Schüler konnten live in die große Welt der Oper eintauchen. Ziel der Aufführungen des gemeinnützigen Vereins mit Sitz in Freiburg ist die Förderung der musikalischen und kulturellen Bildung von Schülern.
„Die Zauberflöte", eine der bekanntesten Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, stand auf dem Programm. Ganz im Sinne von Mozart („Musik darf das Ohr nie beleidigen, sondern muss es vergnügen") inszenierte das Musiktheater-Team die unterhaltsame Oper aus der Sicht des Vogelfängers Papageno. Dabei wurden die einzelnen Szenen auf eine Kind gerechte Länge gekürzt und so gestaltet, dass die Kinder unmittelbar und mit allen Sinnen am Geschehen teilnehmen konnten: Also mitsingen, mittanzen und mitspielen und natürlich genau zuhören. Durch die Professionalität des Teams schwand die Skepsis der Schüler schnell.
Bunte Kostüme, klare Dialoge und wenige Requisiten sowie schnell austauschbare Bühnenbilder waren weitere Garanten dafür, dass die Kinder nicht das Interesse am Geschehen auf der Bühne verloren. Sogar eine Art Quiz veranstalteten „Musicbox-4kids" mit den Schülern. Pianistin Marie-Luise Klein spielte einzelne Stücke an und die Kinder mussten diese dann den entsprechenden Bühnenfiguren zuordnen. Ausgestattet mit bunten Masken durften fast alle Schüler irgendeine Rolle in der Oper besetzen und manche Kinder gingen sichtlich darin auf. Bei den Team-Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins „Musicbox-4kids" handelt es sich um gesanglich und pädagogisch bestens geschulte Profis, die allesamt schon auf großen Bühnen sangen.
Ihr Engagement bei „Musicbox-4kids" betreiben sie alle nebenberuflich. Umso lobenswerter und beachtlicher sind ihre Ambitionen, Kindern klassische Musik durch interaktive Stücke näherzubringen und dadurch Vorbehalte abzubauen. Mit der lebendigen Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, die uns auch heute noch verzaubert, konnte diese Intention bei der Schüleraufführung 1:1 realisiert werden. Das Ensemble um die amerikanische Regisseurin und Sängerin Susan Davis, die „Musicbox-4kids" im Jahr 2007 gründete, erhielt von den begeisterten Schülern und Lehrern verdient tosenden Applaus. Die Kinder wurden mit Gummibärchen fürs Mitmachen belohnt. (af)


 

Südkurier, 14. Juli 2011


Engagierte Schüler greifen zum Pinsel


Die Allesmacher vom Plusprogramm am Bildungszentrum bringen Farbe ins Obergeschoss der Bonndorfer Grundschule
In bunten Farben erstrahlt seit kurzem das Obergeschoss der Grundschule Bonndorf. Bisher war alles in tristem und sehr empfindlichem Weiß gehalten und erste Verschmutzungen aus dem täglichen Schulbetrieb wurden sichtbar. Aus diesem Grund beschloss das Lehrerkollegium in Rücksprache mit der Stadtverwaltung, die Wände im Obergeschoss bunt zu gestalten. Für die Durchführung dieses Projektes konnte man die Jungs der Gruppe „Die Allesmacher" vom Plusprogramm am Bildungszentrum gewinnen.
Gemeinsam mit ihrem Betreuer Elmar Heuß, nahmen die fünf fleißigen Jungs der Klassen 5 bis 7 das Projekt „Wandverschönerung" in Angriff. Um Bewegung in die Räume zu bringen, entschieden sich die Schüler für ein Wellenmotiv in den freundlichen Farben Gelb und Rot. Nur drei Nachmittage brauchten die kreativen „Schaffer" für die Verschönerungs-Aktion im Obergeschoss der Grundschule. „Bis zur 100-Jahr-Feier der Grundschule Bonndorf im nächsten Jahr soll jedes Stockwerk in einer anderen Farbe erstrahlen", verrät Rektor Alfred Faller. Anhaltspunkt für die jeweilige Farbe liefert dafür die bunte Säule im Treppenhaus der Grundschule. So wird es dann zukünftig nicht mehr heißen „im Erdgeschoss" sondern eventuell „im blauen Stockwerk". Das Projekt „Die Allesmacher" ist fester Bestandteil des Plusprogramms am Bildungszentrum. In den vergangenen Jahren hat sich die Gruppe schon in den verschiedensten Bereichen eingebracht. Neben vielen „Jobs" in den Räumlichkeiten des Bildungszentrums Bonndorf, waren die Schüler auch schon im Altersheim St. Laurentius, um dort dem Frisierstüble einen neuen Anstrich zu verpassen. An Enthusiasmus und Ideen mangelt es der Gruppe nicht. Was den Allesmachern aber noch fehlt, ist ein Sponsor für Farben, Pinsel und Arbeits-Overalls. Soviel Engagement sollte doch eigentlich in dieser Form belohnt werden. (af)


 

Südkurier, 4. Juli 2011


Tolles Niveau beim Lesewettbewerb


Grundschule Bonndorf kürt die besten Leser beim achten schulinternen Vorlesewettbewerb
Keine leichte Aufgabe hatte die Jury bei der Endausscheidung des diesjährigen Vorlesewettbewerbes an der Grundschule in Bonndorf. Jeweils das beste Mädchen und der beste Junge der Klassenstufen eins bis vier traten in einem spannenden Finale gegeneinander an. Angelina Merk und Oliver Jehle aus den ersten Klassen teilten sich Rang eins, die Gewinnerin der Klasse 2 heißt Leona Gutmann. Der Drittklässler Jakob Sedlak und Alina Kirchgeßner aus der Klassenstufe 4 waren die weiteren Erstplatzierten.
Zuvor hatten sich die kleinen Leseratten in mehreren Vorentscheidungen innerhalb der Klassenstufen für das Finale in der neuen Mensa der Grundschule qualifiziert. Wie in den vergangenen Jahren setzte sich das Publikum überwiegend aus Familienangehörigen und Freunden der Finalisten sowie deren Klassenlehrerinnen zusammen. Das Vorbereitungsteam mit Konrektorin Silvia Reiling und Renate Scriba hatte für die Teilnehmer altersgerechte Pflichttexte ausgesucht, aus denen die Schüler eine etwa zweiminütige Passage vorlesen mussten. Hier zeigte sich dann auch, wie gut die Kinder tatsächlich lesen können, denn daneben durften sie natürlich auch aus einem selbst ausgewählten Buch vorlesen. Erstaunlich sind immer wieder die Lesekünste der Erstklässler, die noch nicht einmal ein ganzes Schuljahr absolviert haben. Auch von Nervosität und Lampenfieber war bei den jungen Vorlesern kaum eine Spur. Leona, Alina und Eric waren bereits im vergangenen Jahr in der Endrunde und kannten den Ablauf. Souverän und zumeist nur mit minimalen Unterschieden präsentierten die Kinder die Pflicht- und auch die selbst ausgewählten Texte, welche erfrischend abwechslungsreich waren.
Von „Bibi Blocksberg" und „Räuber Hotzenplotz" bis hin zur lustigen Teenie-Reihe „Vier zauberhafte Schwestern" waren alle möglichen Stile vertreten. Die Jury aus schulischen und außerschulischen Mitarbeitern mit Kornelia Broichhagen (Mitarbeiterin Ganztagsschule), Franziska Gatti (Pädagogische Assistentin Ganztagsschule), Flora Jägler (Stadtbücherei/MA Ganztagsschule), Britta Stephan (Leiterin Martin-Gerbert-Schule) und Martina Weishaar (stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende) hatte wahrlich eine schwierige Aufgabe, die Klassensieger zu ermitteln. Nach einer Pause verkündete Lehrerin Renate Scriba die Sieger und verteilte Urkunden, Buchgeschenke und die begehrten Hausaufgabenjoker an die glücklichen Gewinner.


 

Südkurier, 14. Juni 2011


Jungschauspieler in Hochform


Premierenstimmung war zum Wochenende in der Grundschule Bonndorf angesagt. 24 Zweit- bis Viertklässler der Theater AG spielten unter der Regie von Theaterpädagogin Silvia Maier das Stück „Günni Glühwurm und das Geheimnis des Leuchtens".Im neu ausgebauten Dachgeschoss der Grundschule Bonndorf mit toller Akustik und großzügigen Räumlichkeiten fanden die Jungschauspieler optimale Bedingungen für die Aufführungen.
Bei der Premiere vor den Eltern und der Familie noch etwas aufgeregt, liefen die Jungschauspieler bei der zweiten Aufführung vor ihren Mitschülern zur Höchstform auf. In farbenprächtigen Kostümen und fantasievoll geschminkt, bezauberten die kleinen Akteure ihr Publikum. Günni (Annabell Albert, Michelle Kling) hat ein Problem: Alle Glühwürmchen leuchten weiß, nur er leuchtet rot. Auch Hugo (Mario Dengler, Simon Kehl), die träge, Schwarzwälder Dialekt sprechende Hummel, und Shaila (Marie-Sophie Köycü), ein fehlfarbener Schwalbenschwanz, sind Außenseiter. Gestärkt in seinem Selbstvertrauen macht er sich auf die Suche nach anderen bunt leuchtenden Glühwürmchen und trifft auf Schnecke Janine (Lena Knüppel), die mit süßem französischem Akzent gleich ihr ganzes Appartement mitschleppt, auf die gefürchtete Spinne Cecilie (Sarah Friedl), zwei Bienen und auf die Marienkäfer-Schule. Von der weisen Eule (Rosa Glück) erfährt Günni schließlich, dass er mit seinem „Leuchtproblem" nicht alleine ist und trifft später tatsächlich auf einige andere „Bunte". Der Song „Glühwürmchennacht" und das Schlusslied „Kinder dieser Welt" begleitete Silvia Maiers vierzehnjährige Tochter Leonie souverän auf der Gitarre.
Äußerst fantasievoll, dabei aber völlig kindgerecht arbeiteten die beiden Autorinnen des Stückes, Laura Geßler und Dorothee Badent das Thema „Ausgrenzung" auf. Ursprünglich als Kindermusical konzipiert, funktionierte Theaterpädagogin Silvia Maier das Stück für die Gegebenheiten der Theater AG um. Ihr Dank gilt den Eltern, der Schule, dem Folktreff für die Technik und dem Förderverein der Grundschule für die Bewirtung in der Pause der ersten Vorstellung. Die reifen Leistungen von Regisseurin und Akteuren wurden mit viel Applaus und Jubel gewürdigt.


 

Südkurier, 8. Juni 2011


Proben für den großen Auftritt


Die Theater AG der Grundschule bereitet sich auf die Aufführung am Donnerstagabend vor
Die 24 Teilnehmer der Theater AG an der Grundschule Bonndorf bereiten sich mit Theaterpädagogin Silvia Maier auf die Premiere des Stückes „Günni Glühwurm und das Geheimnis des Leuchtens" vor. Die Aufführung für Eltern, Verwandte und Freunde der jungen Schauspieler findet am Donnerstag, 9. Juni, um 18.30 Uhr in der neuen Mensa im Dachgeschoss der Grundschule statt. Schüleraufführungen sind bereits während der Unterrichtszeit am Vormittag.
Mitte Dezember war schon die Rollenverteilung klar und nach den Weihnachtsferien ging es los mit den Proben für das Theaterstück „Günni Glühwurm und das Geheimnis des Leuchtens". Nun, kurz vor der Premiere, sitzen Texte und Rollen allmählich und die Zweit- bis Viertklässler fiebern dem großen Tag entgegen. Mit einem Probenwochenende bereiteten sich die Schüler intensiv auf die Aufführung vor. Im Stück mit dem neugierig machenden Titel geht es um Diskriminierung, Freundschaft, Umwelt, Natur und die Weisheit, sich trotz Zweifeln über ungeschriebene Gesetze hinwegzusetzen. Anhand der Geschichte des Glühwürmchens Günni wird spielerisch und mit viel Fantasie die Ausgrenzung eines Einzelnen geschildert.
Mit seinen Freunden aus der Tierwelt erlebt Günni viele Abenteuer und muss Prüfungen bestehen, ehe er begreift, dass es völlig egal ist, welche Farbe man hat. In diesem Theaterprojekt wird Silvia Maier unterstützt von ihrer Tochter Leonie, welche die Kinder bei den gesanglichen Parts auch auf der Gitarre begleitet. In den Proben mit 24 Kindern geht es natürlich mitunter turbulent zu und man fragt sich, woher die Theaterpädagogin so viel Geduld nimmt. (af)


 

Badische Zeitung, 07. Juni 2011


Grundschüler erobern die Theaterbühne


24 Mädchen und Jungen proben seit fünf Monaten für den großen Auftritt am Donnerstag.
Bereits seit fünf Monaten bereiten sich die 24 Jungen und Mädchen der Theater AG der Grundschule Bonndorf auf ihren nächsten großen Auftritt vor. Unter der Leitung von Silvia Maier studierten die Grundschülerinnen und Grundschüler zahlreiche Textpassagen ein und bringen diese in Dialog, Gedicht und Gesang beim Theaterstück "Günni Glühwurm und das Geheimnis des Leuchtens" auf die Bühne.
Dem Glühwürmchen Günni wird das Leben nicht leicht gemacht, weil er anders ist. Gemeinsam mit seinen Freunden und einer weisen Ratgeberin gelingt es ihm jedoch, sich zu behaupten und dem wahren Sinn des Lebens auf die Spur zu kommen.
In der Theater AG ist allerdings nicht nur das Auswendiglernen von Texten angesagt. Die jungen Akteure selbst haben großen Spaß, das deutliche Sprechen und die richtige Betonung zu lernen. Selbstständiges Arbeiten und Mitdenken sind ebenfalls gefragt, damit aus den individuellen Schauspielkünsten ein gemeinsames großes Werk entstehen kann. Die Schülerinnen und Schüler sehen in der Theater AG die Chance, ihre Begabungen zu entdecken und gegebenenfalls auszufeilen. Außerdem ist die Fantasie jedes Einzelnen gefragt und die Kinder haben großen Spaß daran, ihrem Publikum ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Die Vorfreude aufs Präsentieren ihrer Arbeit stand den Jungen und Mädchen in der lauten und quirligen Theaterprobe förmlich ins Gesicht geschrieben. Das Aufsagen der Texte klappte bereits einwandfrei, weshalb jegliche Nervosität unbegründet bleiben kann.
Das Theaterstück ist am Donnerstag, 9. Juni, um 18.30 Uhr in der Mensa der Grundschule zu sehen. (fwh)


 

Badische Zeitung, 14. Mai 2011


Inline-AG stößt auf großes Interesse


Grundschüler lernen die richtige Technik der Sportart / Auf Sicherheit wird Wert gelegt.
Eine Inline-AG ergänzt seit Anfang Mai das vielseitige Angebot an Arbeitsgemeinschaften der Bonndorfer Grundschule. Dieses Training mit Stefanie und Stefan Hogg begeistert die Schüler offensichtlich, lagen doch innerhalb kurzer Zeit 56 Anmeldungen für die AG vor. Demzufolge wurden die Mädchen und Buben in drei Gruppen eingeteilt: Anfänger, Fortgeschrittene und Geübte tummeln sich immer mittwochnachmittags jeweils eine Stunde lang auf dem Rollschuhplatz. Die Trainer legen großen Wert auf Sicherheit, also lernen die Teilnehmer zunächst, wie man Inliner richtig anzieht und welche Schutzkleidung erforderlich ist. Bremsen, Kurven fahren, aber auch kontrollierte Stürze und Aufstehen werden geübt, wobei freilich der Spaß nicht zu kurz kommt. Keiner fährt hier ohne Helm. Auch sollten die Inliner technisch einwandfrei sein.
Das Ziel dieser AG ist es, dass die Kinder die Fahrtechnik auf ihren Inlinern sicher beherrschen und somit Freude an diesem Sport haben, der sich gerade bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen großer Beliebtheit erfreut. (mhw)

 

Südkurier, 16. April 2011

Schüler fühlen sich wohl

Bonndorf - Ein Cleverboard in den neu ausgebauten Räumen der Bonndorfer Grundschule ist eine Innovation, die für Lehrer im neuen Schulzeitalter eine große Hilfe sein soll. Das Board ist schon da, auf ihm kann man Schreiben.Gedacht ist es aber auch für das Sichtbarmachen computerrecherchierter Ergebnisse. Landkarten und andere Übersichten müssen nicht mehr an einen Ständer geklemmt werden. Auch Arbeitsblätter, die Lehrer für die Unterrichtsvorbereitung am PC gestalten und per Mail in die Schule verschicken, erscheinen per Maus-Klick auf dem cleveren Board.
Einziger Fehler: Die Technik ist so neu, dass sie auch nach mehrmaligem Besuch eines Fachmanns noch nicht richtig installiert werden konnte. Eine ähnliche Innovation steht übrigens den Realschullehrern desselben Bildungszentrums zur Verfügung. Weil von einer anderen Firma heißt es dort „Smartboard". Es mag ein Zeichen der Zeit sein, dass „Smart" funktioniert, „Clever" aber nicht.
Das ist nur eine Randnotiz, von der Rektor Alfred Faller und Konrektorin Sylvia Reiling bei einem Pressegespräch berichtet haben. Denn die hiesige Grundschule ist in vielen Bereichen auf neuen Wegen. Die offene Ganztagsschule, vor wenigen Jahren noch Projekt, ist längst gelebte Wirklichkeit geworden. Knapp 40 Schüler von aktuell 290 Kindern nehmen am Mittagessen und der Mittagsbetreuungszeit teil. Die Hausaufgabenbetreuung besuchen gar 70 Schüler in Zehnergruppen.
An zwei Nachmittagen in der Woche bietet die Familienhilfe soziale Gruppenarbeit an für Kinder, die mit dem sozialen Gefüge im weitesten Sinne nicht klarkommen. Lehrer stehen ebenfalls an zwei Nachmittagen für so genannte Intensivlerngruppen zur Verfügung. Ein Angebot, das lernschwachen Kindern den Verbleib in der Klasse ermöglichen soll. Beide Fördermaßnahmen finden in Kleingruppen von bis zu acht Kindern statt.
Arbeitsgemeinschaften und Projekte runden das Programm ab. Lehrer, außerschulische Mitarbeiter und Vereine kooperieren hier teils Projektbezogen, teils während des gesamten Schuljahres. Angebote wie „Computing", Französisch, Langlauf, Theater oder Chorsingen werden fleißig belegt.
Allen Angeboten ist gemein, dass sie freiwillig sind. Bei Lernproblemen und sozialen Schwierigkeiten sprechen Lehrer lediglich Empfehlungen aus. Eltern beziehungsweise die Schüler entscheidet selbst. Insgesamt nehmen 65 Prozent der Schüler an den Angeboten der offenen Ganztagesschule teil. Mit 19 Lehrern ist die Grundschule gut versorgt. Dennoch hat sich auch für Lehrer der Arbeitsalltag verändert. „Dass den ganzen Tag Leben in der Schule ist", sei schon ein großer Unterschied, sagte Sylvia Reiling. Alfred Faller bestätigt: „Um 13 Uhr nach Hause gehen und dort weiterarbeiten, ist nicht mehr drin." Beide Lehrer sind den ganzen Tag an der Grundschule. (G. Deinzer)


Badische Zeitung, 15. April 2011

Das Angebot der Ganztagesschule wird gerne genutzt

Zwei Drittel der Schüler nehmen sogar an mehreren Programmpunkten teil / Rund 200 Schüler bei Arbeitsgemeinschaften dabei.
GanztagesschuleBONNDORF. Das vielseitige Angebot der offenen Ganztagesschule stellten Grundschulrektor Alfred Faller und Konrektorin Sylvia Reiling in einem Pressegespräch vor. 290 Mädchen und Buben besuchen derzeit die Grundschule einschließlich ihrer Außenstellen in Wellendingen und Gündelwangen. Das Profil der hiesigen Bildungseinrichtung liegt auf der besonderen Förderung der Lese- und Sprachkompetenz.
Mehr als zwei Drittel der Schüler nehmen die Angebote der offenen Ganztagesschule wahr, viele von ihnen sogar mehrere gleichzeitig. Neben dem Regelunterricht hat das 19-köpfige Kollegium der Grundschule gemeinsam mit außerschulischen Partnern und einer Pädagogischen Assistentin in der Tat einiges zu bieten. Die einzelnen Bausteine sind Bedarfsorientierte Betreuung, Soziale Gruppenarbeit, Intensivlerngruppen, Sprachförderung, Projekte und Arbeitsgemeinschaften sowie die enge Kooperation mit einigen Vereinen.
Ab 7.25 Uhr werden Grundschüler von Montag bis Freitag durch Lehrkräfte oder städtische Mitarbeiterinnen im Schulgebäude betreut, unabhängig davon, wann ihr tatsächlicher Unterricht beginnt. Von Montag bis Donnerstag essen durchschnittlich 35 Kinder in der Schulmensa zu Mittag, die neun Schüler der Außenklasse der Bad Säckinger Fridolinschule auch freitags. Neben einem Fertigmenü bekommen die Kinder zu jeder Mahlzeit appetitlich angerichtete Rohkost und frisches Obst aufgetischt.
Nach dem Mittagessen werden die Kinder bis 14 Uhr betreut, wobei sie im Schulhof oder der Sporthalle herumtoben, alternativ aber auch in einer ruhigen Ecke in einem Buch schmökern können. Die Kosten für Mittagessen mit Betreuung sind mit 4,50 Euro täglich ebenso moderat wie die morgendliche Betreuung mit monatlich 20 Euro.
Etwa 70 Schüler nehmen von Montag bis Donnerstagnachmittag Hausaufgabenbetreuung durch außerschulische Mitarbeiterinnen in Anspruch. Das Angebot der Sozialen Gruppenarbeit durch Flora Jägler und Marco Johner richtet sich an zwei Nachmittagen an ausgesuchte Kinder, die Schwierigkeiten im Sozialverhalten aufzeigen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Zustimmung der Eltern.
In dieser Teamwelt mit derzeit neun Schülern aus den dritten und vierten Klassen wird eng mit dem Jugendamt zusammengearbeitet. Ab Klasse zwei besteht ferner an zwei Nachmittagen die Möglichkeit, beim Intensivlernen in Kleingruppen Lese-, Rechtschreib- oder Mathekompetenzen zu verbessern.
Franziska Gatti hilft als pädagogische Assistentin mit fächerübergreifender Individualförderung, die Sprachkompetenz ausgesuchter Schüler zu verbessern. Ein Dutzend zeitlich befristeter oder auch unbefristeter Arbeitsgemeinschaften ergänzen das vielfältige Angebot, wobei die Schüler unter Computer, Französisch, Sport, Langlauf, Inlinern, Trommeln, Lesen, Schnippeln oder auch Theater ihre Wahl treffen können.
Beinahe hundert Kinder nehmen die Angebote Hausaufgabenbetreuung, Intensivlernen, Soziale Gruppenarbeit und Betreuung am Morgen oder über die Mittagszeit in Anspruch. Jedes zweite Kind nutzt sogar zwei der Angebote. Etwa 200 Schülerinnen und Schüler nehmen an einer Arbeitsgemeinschaft teil.
In diesen Zahlen spiegeln sich deutliche Veränderungen in der Schulkultur sowie der gesellschaftlichen Entwicklung wieder. Die Ganztagsbetreuung der Kinder wird zum Standard, was noch vor einigen Jahren kaum jemand für notwendig erachtet hätte. (M. Weishaar)

Südkurier, 13. April 2011

Gesundes Essen für Schüler

Gesundes Essen - VKLBonndorf - „Solche Veranstaltungen sind absolute Highlights", sagt Claudia Böhler und meint die Möglichkeit, mit Kindern und Eltern das Thema Ernährung ausgiebig behandeln zu können. Genau das hat die Fachfrau für Kinderernährung in der vergangenen Woche in der Grundschule getan.An drei Vormittagen erarbeitete sie mit den Kindern der Vorbereitungsklasse „das perfekte Frühstück".
Sowohl die Theorie, als auch die Praxis kamen dabei nicht zu kurz. Am ersten Vormittag konnten sich die Kinder bei einem Tanzspiel bewusst machen, was jetzt frisch bei uns wächst, nämlich beispielsweise Radieschen. Später dann schnippelten und raspelten sie begeistert Äpfel, Karotten, Gurken und Paprika, frei nach dem Konfuziuswort „Erzähle mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere, lass' mich tun und ich verstehe", das Claudia Böhler zum Beispiel nahm.

Am Montag waren die Eltern eingeladen zu einem gesunden Frühstücksbuffet. Neben Brot und besagter Frischkost gab es Butter, Käse und Geflügelwurst. Das Getränk der Wahl war das so genannte „kalte Entchen", eine Mischung aus Pfefferminztee und Saft.
Während der Nachwuchs unter Aufsicht der Lehrerinnen Christiane Beha und Karola Eichhorn das Frühstück vorbereitete, nutzte Claudia Böhler die Zeit mit den Eltern. Die Mütter erfuhren beispielsweise wie viel Zucker in einem Fruchtjoghurt ist, nämlich in einem 150-Gramm-Becher ganze sechs Würfel. Auch wurde der Unterschied zwischen Saft und Fruchtsaftgetränk erläutert. Der Saft nämlich stammt zu 100 Prozent aus der Frucht, im Gegensatz zum Getränk, das mit Wasser und, für den Geschmack, mit viel Zucker aufgefüllt ist. Dennoch sollte auch beim Saft gespart werden. Ein Glas Saft am Tag ist in Ordnung. Ansonsten sollte Wasser oder Tee getrunken werden. Wenn ein Kind Fruchtjoghurt sehr liebt, könne man mischen. Auch die richtige Wahl des Naturjoghurts, dessen Geschmacksnuancen von cremig bis sehr sauer reichen, könne entscheidend sein.
Gesundes Essen - Claudia BöhlerKuchen dürfe schon mit feinem Mehl gebacken sein. „Aber zum Andicken von Soßen oder für Pfannkuchen tut es auch ein gröberes", so Claudia Böhler. „Das 1050er Ruchmehl, schmeckt da keiner ‚raus." Wenn ein Kind gar kein Vollkornbrot möge, könne man mit einem normalen Müsli (keine Kreolen (gemeint sind wohl: Zerealien, M.W.), die sind eine Süßigkeit) ausgleichen. Vor allzu viel Flüssig- beziehungsweise Breinahrung warnte Claudia Böhler: „Es gibt Untersuchungen, die einen direkten Zusammenhang zu den heute oft auftauchenden logopädischen Problemen aufzeigen." (G. Deinzer)


Südkurier, 14. Februar 2011

Unterstützung für Schulen und Kinder

Förderverein als Plattform für das gewisse Plus an Engagement für Schule und Kinder

Buchausstellung
Bonndorf (hel) Verschiedene Engagements und Aktivitäten prägten das zurückliegende Vereinsjahr des Fördervereins der Grund-, Werkreal- und Martin-Gerbert-Schule. Dies wurde bei der Generalversammlung deutlich.

Vorsitzender Jochen Schäuble dankte allen, die dazu ihren Beitrag leisteten, sei dies in Form der Mitgliedschaft im Verein, durch Spenden oder tatkräftige Unterstützung bei Bewirtungsaktionen. Hier engagierten sich besonders Ines Hugel und Alexandra Santo in der Organisation des Elterncafés am Einschulungstag der Grundschüler in Bonndorf und Wellendingen sowie bei der Bücherausstellung im Advent.

Der Wunsch des Vorsitzenden ist freilich, dass weitaus mehr Eltern im Förderverein eine Plattform sehen, mit der außerhalb des eigentlichen Schulbetriebs Dinge angeboten oder geregelt werden können, die sonst nicht möglich wären. Im zurückliegenden Jahr unterstützte der Förderverein im Frühjahr und im Advent jeweils eine Bücherausstellung in der Grundschule, die gemeinsam mit der Martin-Gerbert-Schule und der Stadtbibliothek veranstaltet wurde. In Zusammenarbeit mit der Werkrealschule förderte man die Musicalaufführung „Sommernachtstraum" und leistete konkrete finanzielle Unterstützung des Probenwochenendes der Akteure im Peter-Folkerts-Haus in Boll sowie bei den Kosten für Werbematerial.

Die Kassenlage schilderte Kassierer Norbert Kriegl, wobei der Verkauf von Kaffee und Kuchen bei der Einschulung und die Mitgliedsbeiträge dickste Einnahmebrocken waren. Die Kassenprüfer Leni Klingelhöfer und Alfons Sieber bestätigten einwandfreie Kassenführung, so dass die anschließende Entlastung des gesamten Vorstandes Formsache war.

Keine Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen unter Leitung von Werkrealschulrektor Volker Ehrler. Sowohl der erste Vorsitzende, Jochen Schäuble, als auch die Schriftführerin, Alexandra Santo, wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Schäuble bat jedoch darum, sich Gedanken über einen Wechsel im Vorstand zu machen. Bedingt durch die begrenzte Verweildauer der Kinder an den jeweiligen Schulen sollten auch in der Vereinsführung Anpassungen im natürlichen Verlauf stattfinden. Gleichwohl bedauerten er und seine Stellvertreterin Ines Hugel, dass man bislang nur 24 Mitglieder für den Förderverein gewinnen konnte, obwohl der Mitgliedsbeitrag mit zehn Euro jährlich sehr moderat ausfällt. In einer noch engeren Zusammenarbeit von Verein, den jeweiligen Kollegien und Schulleitungen könnte man das Potential des Fördervereins weiter stärken. Dazu gehört freilich, dass wesentlich mehr Eltern dem Verein beitreten.


Badische Zeitung, 12. Februar 2011

Kleiner Verein bewegt viel für die Schüler

Schulförderer suchen Zuwachs.

BONNDORF. Verschiedene Engagements und Aktivitäten prägten das vergangene Vereinsjahr des Fördervereins der Grund-, Werkreal- und Martin-Gerbert-Schule. Dies wurde bei der Hauptversammlung deutlich. Vorsitzender Jochen Schäuble dankte allen, die dazu ihren Beitrag leisteten, sei dies in Form der Mitgliedschaft, durch Spenden oder tatkräftige Unterstützung bei Bewirtungsaktionen.

Hier engagierten sich besonders Ines Hugel und Alexandra Santo in der Organisation des Elterncafés am Einschulungstag der Grundschüler in Bonndorf und Wellendingen sowie bei der Bücherausstellung im Advent. Der Wunsch des Vorsitzenden ist freilich, dass weitaus mehr Eltern im Förderverein eine Plattform sehen, mit der außerhalb des eigentlichen Schulbetriebs Dinge angeboten oder geregelt werden können, die sonst nicht möglich wären.

2010 unterstützte der Förderverein im Frühjahr und im Advent jeweils eine Bücherausstellung in der Grundschule, die gemeinsam mit der Martin-Gerbert-Schule und der Stadtbibliothek veranstaltet wurden. In Zusammenarbeit mit der Werkrealschule förderte man die Musicalaufführung "Sommernachtstraum" und leistete finanzielle Unterstützung für das Probenwochenende im Peter-Folkerts-Haus in Boll sowie für die Werbung.

Die Kassenlage schilderte Kassierer Norbert Kriegl, wobei der Verkauf von Kaffee und Kuchen bei der Einschulung und die Mitgliedsbeiträge dickste Einnahmebrocken waren. Die Entlastung des gesamten Vorstandes war Formsache.

Keine Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen unter Leitung von Werkrealschulrektor Volker Ehrler. Sowohl der erste Vorsitzende, Jochen Schäuble, als auch die Schriftführerin, Alexandra Santo, wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Schäuble bat jedoch darum, sich Gedanken über einen Wechsel im Vorstand zu machen. Bedingt durch die begrenzte Verweildauer der Kinder an den jeweiligen Schulen sollten auch in der Vereinsführung Anpassungen im natürlichen Verlauf stattfinden. Gleichwohl bedauerten er und seine Stellvertreterin Ines Hugel, dass man bislang nur 24 Mitglieder für den Förderverein gewinnen konnte, obwohl der Mitgliedsbeitrag mit zehn Euro jährlich sehr moderat ausfalle. In einer noch engeren Zusammenarbeit von Verein, den jeweiligen Kollegien und Schulleitungen könnte man das Potenzial des Fördervereins weiter stärken. Dazu gehöre freilich, dass wesentlich mehr Eltern dem Förderverein beitreten. (M. Weishaar)

Badische Zeitung, 9. Februar 2011

Starke Leistung der jungen Langläufer

Bonndorfer Grundschüler waren die schnellsten.

Starke Leistung!BERNAU. Schönes Wetter, eine gut gespurte Loipe im Bernauer Langlaufzentrum, gute Laune und Freude am Langlauf waren die Begleiter beim Kreiswettbewerb Skilanglauf im Rahmen von "Jugend trainiert für Olympia". Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Regierungspräsidium Freiburg und dem Staatlichen Schulamt Lörrach. Wie seit vielen Jahren hatte die Rentnergruppe vom Skiclub St. Blasien mit Helfern aus Bernau die Ausrichtung und das Wettkampfbüro übernommen. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Hans-Peter Hofgärtner, dem Kreisbeauftragten für den Langlauf beim Lörracher Schulamt. Er ist der Hauptorganisator, dazu Stadionsprecher, Zeitnehmer, Mutmacher und Alleinunterhalter. Ohne ihn wäre diese Veranstaltung nur halb so vergnüglich.
So hatten auch die Grundschüler aus Bernau, Bonndorf und St. Blasien viel Spaß an diesem schönen Wintertag. Startberechtigt waren alle Grundschüler. Eine Mannschaft bestand aus vier Teilnehmern, von denen drei gewertet wurden. Eine Rolle spielte dabei nur die Gesamtzeit, nicht die Einzelwertung.
Der Rundkurs war im klassischen Stil als Vielseitigkeitslauf mit spielerischen Einlagen ausgelegt. Bei diesem Wettbewerb ist Hilfe im Parcours erlaubt, sogar erwünscht. Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft sind wichtige Aspekte bei "Jugend trainiert für Olympia". Gemeldet waren neun Mannschaften, sechs Mannschaften aus Bonndorf, zwei aus Bernau und eine aus St. Blasien.
Die Siegerehrung fand im Loipenhaus statt. Hans-Peter Hofgärtner gab die Ergebnisse bekannt und überreichte den Schulen die Urkunden. Erstmals gab es für die Sieger der drei besten Mannschaften Medaillen. Alle Teilnehmer und die Helfer freuten sich über die von Hans-Peter Hofgärtner gestifteten Schokoküsse. Alfred Faller, Rektor der Bonndorfer Schule, dankte Hofgärtner für die tolle Veranstaltung. Dessen Dank galt den Helfern und der Sparkasse für die gesponserten Fahrtkosten der Mannschaften.
Gewonnen hat eine Mannschaft der Grundschule Bonndorf mit einer Laufzeit von 7,49 Minuten vor der Grundschule Bernau mit 8,17 Minuten. Auf den dritten Rang kam eine weitere Mannschaft der Bonndorfer Schule mit 8,19 Minuten, vor weiteren Mannschaften aus Bernau, Bonndorf und St. Blasien. Die drei ersten Mannschaften haben sich für die Teilnahme an den Regierungspräsidiumsmeisterschaften in Altglashütten qualifiziert, die am 17. März stattfinden sollen. (Ulrike Spiegelhalter)

Südkurier, 8. Februar 2011

So macht Mathe Spaß

Schüler der Grundschul-Klasse 4c in Bonndorf erreichten den ersten Platz im Online-Mathe-Wettbewerb im Advent. Thomas Dörflinger übergibt den Preis.
Mathe-im-Advent
Bonndorf (af) Beim Online-Mathematik-Wettbewerb „Mathe-Adventskalender" der Deutschen Mathematiker Vereinigung (DMV) hat die Klasse 4c mit Klassenlehrer Michael Weeber unter 1510 teilnehmenden Klassen der Klassenstufen vier bis sechs den ersten Platz erreicht. Ende vergangener Woche nahm der Bundestagsabgeordnete Thomas Dörflinger (CDU) den Preis für die Klasse in Berlin entgegen. Diese Woche reiste er nach Bonndorf, um den Kindern den Preis zu überreichen.
Rektor Alfred Faller begrüßte neben Thomas Dörflinger auch Bürgermeister Michael Scharf, zahlreiche Eltern und natürlich die Klasse 4c mit Klassenlehrer Michael Weeber. Die kleine Feierstunde fand in der Mensa des neu ausgebauten Dachgeschosses der Grundschule statt. „Ohne die Fördergelder aus dem Konjunkturpaket II wäre der Umbau so nicht realisierbar gewesen" so Rektor Alfred Faller. Thomas Dörflinger beglückwünschte die Schüler und erzählte ihnen von den Feierlichkeiten der Preisübergabe in Berlin. „Ich war unheimlich stolz auf euch und bin es noch" verriet er den Kindern, als er ihnen einen dicken Umschlag überreichte. Leider hatten sie nicht den erhofften Preis, eine Spielkonsole, gewonnen, sondern die Klassenlizenz für eine Lernsoftware der DMV, was als Klassenpreis viel sinnvoler ist. Bürgermeister Michael Scharf schloss sich den Gratulationen seiner Vorredner an und lud die kleinen Mathe-Genies zum Eisessen ein. „So hätte uns das Lernen früher auch Spaß gemacht" konstatierte er, an die Erwachsenen gewandt. Für ihn sei wichtig, dass Schule nicht nur Leistungsdruck bedeutet, sondern Spaß macht. Klassenlehrer Michael Weeber lobte die Team-Arbeit und Ausdauer, mit der seine Schützlinge am Wettbewerb teilgenommen hatten.
Für die 24 zu lösenden Aufgaben hatten die Teilnehmer der 4c insgesamt 375 Antworten abgeschickt, von denen 344 Antworten richtig waren. Jeden Tag zwischen 7 und 22 Uhr mussten mindestens zehn Schüler eine richtige Antwort per E-Mail absenden. Wenn der richtige Ansatz gefunden war, stellte die Lösung meist kein Problem dar. Zur Not durften die Eltern helfen und dann gab es noch drei „Joker" für vergessene oder zu schwierige Aufgaben. Aktivstes Bundesland war Baden-Württemberg, dicht gefolgt von Bayern und Hessen.
Den Tipp zur Teilnahme am Mathematik-Wettbewerb „Mathe im Advent" erhielt Klassenlehrer Michael Weeber übrigens von Tanja Guksch, einer Kollegin der Realschule, die mit der R6c ebenfalls teilgenommen hatte. Informationen zum Wettbewerb unter: www.mathe-im-advent.de

Badische Zeitung, 4. Februar 2011

Bonndorf hat kleine Mathemeister

Klasse 4c der Grundschule gewinnt bei einem Wettbewerb einen ersten Preis / An 24 Tagen hatten sie täglich eine Aufgabe gelöst

PreisverleihungBONNDORF. Einen ersten Preis hat die Klasse 4c der Bonndorfer Grundschule bei einem Wettbewerb der Deutschen Mathematiker Vereinigung erreicht. Der Preis wurden den Schülern mit ihrem Klassenlehrer Michael Weeber am Donnerstag vom Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger überbracht.
Mathe sei für viele Schüler eine echte Herausforderungen, viele junge Menschen würden später in der Ausbildung an der Mathematik scheitern, weiß die Vereinigung. Deshalb sei zusammen mit einem Forschungsinstitut ein Digitaler Adventskalender im Internet entwickelt worden. Das Ziel lautete: Kinder sollten Spaß an Matheaufgaben haben.
Das hat geklappt, sagt der Klassenlehrer der 4c, Michael Weeber. 24 Tage lang habe der Tag mit einer der gestellten Aufgaben begonnen. Mathematisch seien sie nicht besonders schwierig gewesen, dennoch hätten die Schüler auch um die Ecke denken müssen, wie er es ausdrückt. Sie mussten eben den richtigen Kniff finden. 16 Schüler haben durchschnittlich mitgemacht, erinnert er sich.
Täglich mussten mindestens zehn der Kinder aus der Klasse eine richtige Lösung angeben, dann bekam die Klasse neue Punkte.
Das Türchen mit der neuen Tagesaufgabe konnte täglich ab sieben Uhr im Internet geöffnet werden, bis abends 22 Uhr hatten die Schüler dann Zeit, die Ergebnisse einzutragen. Manchmal sei es auch vorgekommen, dass eine Aufgabe übers Wochenende vergessen wurde oder nicht gelöst werden konnte, sagt Weeber. Dann konnten die Schüler einen von insgesamt drei Jokern einsetzen.
Angeregt, bei dem Wettbewerb mitzumachen, habe ihn die Realschullehrerin Tanja Guksch, die mit ihrer sechsten Klasse ebenfalls teilgenommen hat. Und weil in der Grundschule seit der Renovierung noch kein Internetanschluss besteht, konnten die Schüler nur Dank der Unterstützung der Martin-Gerbert-Schule teilnehmen.
Da noch nicht alle seiner Schüler über die für die Anmeldung notwendige E-Mail-Adresse verfügen, konnten nicht alle Schüler an dem Quiz teilnehmen.
Im Januar hatten die Schüler erfahren, dass sie einen ersten Preis bekommen hatten. Der Aufwand zur Preisverleihung nach Berlin zu fahren sei nicht gerechtfertigt gewesen, hieß es bei einer kleinen Feier in der Mensa der Grundschule.
Dennoch war die Schule in Berlin vertreten: Bundestagsabgeordneter Thomas Dörflinger war im Auftrag der Bonndorfer bei der zentralen Feier dabei. Kinder aus ganz Deutschland seien dort gewesen, berichtete er nun. Eine Band habe gespielt, es wurde gratuliert und fotografiert und schließlich habe er den Preis für die Bonndorfer überreicht bekommen. "Ich war stolz auf euch und ich bin es noch", sagte er, als er einen Umschlag den gespannten Schülern überreichte.
Dann allerdings wunderten sich die Schüler in der Grundschulmensa: Als sie den Umschlag mit dem Preis öffneten, fanden sie eine Klassenlizenz für ein Lernprogramm - erwartet hatten sie aber eine Spielkonsole.
Weeber will nun klären, ob ein Fehler vorliegt. Die Freude am Erfolg und den Spaß, den die Schüler beim Lösen der Aufgaben hatten, konnte das aber nicht verderben, sagte er.
"Macht weiter so", sagte auch Bürgermeister Michael Scharf, als er den kleinen Mathematikern gratulierte. Ohne den Einsatz der Eltern, die ihre Kinder stets unterstützen, wäre der Erfolg aber so nicht möglich gewesen, fügte er an.
Die kleine Aufmerksamkeit für das erfolgreiche Rechnen werden die Bonndorfer Grundschüler aber dennoch ganz alleine genießen: Ihnen spendiert die Stadt jeweils ein Eis. (Sebastian Barthmes)



 


Badische Zeitung, 22. Januar 2011

Viertklässler holen 1. Preis

Bei Mathematikwettbewerb.
BONNDORF (jul). Kleine Mathematikgenies sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c der Grundschule Bonndorf. Beim Wettbewerb "Mathematik-Adventskalender" des DFG-Forschungszentrums "Matheon" und der Deutschen Mathematiker-Vereinigung haben sie den ersten Klassenpreis gewonnen. Die Viertklässler haben mit ihrem Mathematiklehrer Michael Weeber an dem Wettbewerb teilgenommen, wo es knifflige Aufgaben zu lösen galt, die die vielen Facetten der angewandten Mathematik beinhalteten. Die Herausforderung haben die Schülerinnen und Schüler bestens gemeistert und räumten gleich den ersten Preis der Klassenstufe 4 ab. Mit der Nachricht über ihren Gewinn erhielten die Viertklässler auch eine Einladung zur Preisverleihung nach Berlin. Die Reise in die Bundeshauptstadt traten die Grundschüler jedoch nicht an. An ihrer Stelle nahm der Bundestagsabgeordnete Thomas Dörflinger den Preis entgegen. Er wird den talentierten jungen Mathematikern den Preis dann in Kürze in Bonndorf überreichen. Wir werden berichten.

Südkurier, 23. Dezember 2010

Grundschule sucht alte Dokumente

Bonndorf - Die Grundschule Bonndorf feiert im Jahr 2012 ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird eine Chronik der Schule erarbeitet.

Die Autoren der Geschichte dieser Lehranstalt wären dankbar, Informationen zur Entstehung des Gebäudes, die Anfangsjahre der Schule und die Zeit während des Krieges zu bekommen. Gesucht sind ferner alte Fotografien. Wer hier hilfreiches Material zur Verfügung stellen kann, sollte diese Unterlagen, Bilder oder andere Dokumente der Schule zur Verfügung stellen. Kontakt über das Sekretariat der Grundschule, Tel. 07703/9317780 oder per e-mail sekretariat-gs.bzb(at)t-online.de.


Badische Zeitung, 23. Dezember 2010

Schüler stimmen sich gemeinsam aufs Weihnachtsfest ein

Weihnachtsfeier

Grundschule und Martin-Gerbert-Schule gestalten Feier in der evangelischen Kirche / Auch diejenigen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, nicht vergessen.

BONNDORF (mhw). "Mache dich auf und werde Licht" - so forderten sich die Schüler der Grund- und Martin-Gerbert-Schule bei ihrer gemeinsamen Weihnachtsfeier zum Jahresabschluss in der evangelischen Kirche gegenseitig auf. Sie erinnerten dabei im Gebet auch an alle Kinder, die einsam, krank, ohne Familie oder auf der Flucht sind und Hunger leiden. Mit Kerzenlichtern, besinnlichen Geschichten, traditionellen Liedern und Schauspielen stimmten sich Schüler und Lehrer gemeinsam auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Dass gerade Kinder für solche Momente des Innehaltens in der Vorweihnachtszeit empfänglich sind, lag förmlich in der Luft. Entsprechend aufmunternd erklangen die gemeinsam gesungenen Adventslieder aus mehreren hundert Kehlen, begleitet von Pfarrerin Ina Geib an der Flöte und Religionslehrerin Ruth Baumgartner an der Gitarre.


Südkurier, 11. Dezember 2010

Was sollen wir essen?

Frau Eske, Ernährungsberaterin

Heißhunger? Birgit Eske, Ernährungsberaterin aus Bonndorf, hat einen guten Vorschlag: Obst und Rohkost.

Claudia Böhler aus Bonndorf legt vor allen Dingen Wert auf regionale und jahreszeitlich angepasste Frisch- und Gemüsekost. Die Fachfrau für Kinderernährung, beauftragt über das Landratsamt Waldshut für verschiedene Ernährungsprojekte mit Grundschulkindern , hat drei Kinder, die „voll Fachfrau-geschädigt" sind. Sie liebt es mit Kindern Rohkost zu schälen, zu raspeln und zu schneiden, oder die Kleinen das Obst zu einem leckeren Nachtisch-Quark verarbeiten zu lassen. Viel zu fett und viel zu süß seien viele der kommerziellen Kinderessprodukte.

Wer als Kind schon zu viel Fett und zu viel Süßes gegessen hat, wird daran auch später festhalten. Deshalb wird inzwischen schon in der Schule angesetzt. Birgit Eske ist seit geraumer Zeit bei der Bonndorfer Grundschule verantwortlich dafür, das bestellte Menu zum Mittagstisch aufzuwerten mit Rohkost und Obst. Als Getränk bietet sie das gute Schwarzwälder Leitungswasser an, optisch und geschmacklich veredelt durch ein Stückchen Obst darin. „Je nach Gericht", sagt sie, „essen die Kinder sogar lieber die Rohkost und lassen auch mal das Hauptgericht stehen", wobei sie zugibt, dass es schlicht auch gute und schlechte Esser gibt.

Was Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen anbieten, ist vielfach wertiger als heimische Kost. Ein Diskussionsabend in einer Kindertagesstätte über Ernährung zeigt: Die Ansprüche sind hoch. Teils offen ausgesprochen, teils verschämt verheimlicht, soll wenigstens aushäusig Bestes angeboten werden, damit daheim ohne allzu schlechtem Gewissen weniger Wertiges serviert werden kann.

Dabei kämpfen Lehrer mit Kindern, die verschlafen, hungrig und entsprechend unkonzentriert zur Schule kommen. In der Ernährungsinformation des Ministeriums heißt es, „das regelmäßige Frühstück... soll Spaß machen, gut schmecken und außerdem gesund sein". Dazu gehörten Vollkornerzeugnisse, Milch, Obst und Rohkost, rechtzeitiges Wecken, ein schön gedeckter Tisch und das gemeinsame Essen. (G. Deinzer, Artikel gekürzt)


Südkurier, 08. Dezember 2010

Buchausstellung in der Schule

Konstantin hat bei der großen Anzahl an ausgestellten Büchern die Qual der Wahl. Der Förderverein der Grundschule, Werkrealschule und Martin-Gerbert-Schule hatte am Samstagvormittag zur zweiten Bücher- und Spiele-Ausstellung ins Obergeschoss der Grundschule Bonndorf eingeladen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Buchhandlung Spachholz und der Stadtbibliothek Bonndorf statt. Bei Kaffee, Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck gab es neueste Kinderbücher und Gesellschaftsspiele zu entdecken. Gleichzeitig bot sich bei der Ausstellung die Gelegenheit, die neuen, sehr hell und freundlich gestalteten Räumlichkeiten im Dachgeschoss der Grundschule in Augenschein zu nehmen.

 

 


Badische Zeitung, 06. Dezember 2010

Bücher, so weit das Auge reicht.

Junge Besucher sind begeistert.

BONNDORF (mhw). Dichtes Gedränge herrschte am Samstag bei der Kinderbuch- und Spieleausstellung, die gemeinsam von der Grund- und Martin-Gerbert-Schule sowie deren Förderverein, Stadtbibliothek und Buchhandlung Spachholz initiiert wurde. Sachbücher, spannende Kinderkrimis oder andere unterhaltsame Geschichten waren in schier unendlicher Auswahl vorhanden, darunter freilich auch nach wie vor beliebte Klassiker von Astrid Lindgren, Erich Kästner oder Otfried Preußler. Am Spieletisch versuchten sich die jungen Besucher gerne selbst, so dass aus manch geplanter Stippvisite eine längere Verweildauer wurde.

Mitglieder des Fördervereins bewirteten die Besucher passend zur Jahreszeit mit Punsch. Die Schulleiter Brigitta Stephan und Alfred Faller zeigten sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen zufrieden über den ausgesprochen guten Besuch der Ausstellung.


Badische Zeitung, 24. November 2010

Die Jugendarbeit steht beim Tennisclub hoch im Kurs

Gut funktionierende Kooperation Schule-Verein / Mitgliederwerbung durch attraktive Angebote / Neue Gesichter im Vorstandsteam.

BONNDORF (ccm). Laut Leitbild ist es das Ziel des Tennisclubs Bonndorf, dass sich alle Mitglieder im Verein wohl fühlen sollen. [...]

Es besteht eine gut funktionierende Kooperation Schule-Verein mit der Martin-Gerbert-Schule und deren Lehrerin Gertrud Turzer, für die der Club auch Zuschüsse erhält. Außerdem fand mit der Bonndorfer Grundschule mit Lehrerin Elke Rabe ein eintägiger Schnupperkurs statt, der ebenfalls gut angenommen worden war. [...] (Artikel gekürzt)


Südkurier, 19. Oktober 2010

Vor dem Lesen kommt das Vorlesen

Der bekannte Kinderbuchautor Thilo Petry-Lassak auf seiner Lesereise zu Gast bei den Bonndorfer Viertklässlern.

ThiloBonndorf (af) Die Veranstaltung, zu der 68 Viertklässler der Grundschule Bonndorf und 14 Förderschüler der Fürstabt-Gerbert-Schule ins Paulinerheim gekommen waren, wurde von der Stadtbibliothek Bonndorf im Rahmen der Frederick-Tage organisiert. Als Autor konnte Thilo Petry-Lassak, als vielseitiger Kinder- und Jugendbuchautor unter dem Namen „Thilo" bekannt, gewonnen werden. In diesem Jahr wurde er mit dem „Leseliebling"-Preis ausgezeichnet.

Trotz der großen Schülerschar war es mucksmäuschenstill im Paulinerheim, als „Thilo" das Buch „Verrat bei den Wikingern", den ersten Band seiner Buchreihe „Die magische Insel" vorstellte. Mit ausdrucksvoller Mimik und vielen Gesten erzählte er die Geschichte des norwegischen Jungen Einar und seinem kleinen Hund, die auf mysteriöse Weise vor den Thron des Wikingergottes Odin gelangen. Von ihm erhalten sie den Auftrag, ein altes Heldenlied mit Hilfe einer Steinrune zu finden. In Begleitung von Odins Beratern, den beiden Raben Hugin und Munin, beginnt für Einar eine abenteuerliche Zeitreise ins Jahr 978, in der er eine Menge über die Wikingerzeit erfährt.

Mit seiner spannenden Art zu erzählen und ausgewählten Textauszügen gelingt es dem Autoren, die Schüler in seinen Bann zu ziehen. Als vierfacher Familienvater weiß er, wie man Kinder am besten unterhält. „Buchautor ist der beste Beruf der Welt", verriet er den Schülern. Für ihn stand dieser Berufswunsch bereits in der vierten Klasse fest. Als Sohn eines Buchhändler-Ehepaares war er allerdings schon vorbelastet. In Münster studierte Petry-Lassak Publizistik und Germanistik, machte anschließend Kabarett mit den Motzbrocken und kam schließlich zum Fernsehen. Auch als Buchautor ist „Thilo" sehr bekannt und fleißig. Seit 2003 ist durchschnittlich ein Buch pro Monat von ihm erschienen. Mittlerweile sind es über 100 Bücher, die in zehn Sprachen übersetzt wurden. Seine Tätigkeit rundet er mit etwa 200 Lesungen im Jahr ab, in deren Rahmen er sicherlich auch die Bonndorfer Schüler für seine Bücher begeistern konnte.

 


Südkurier, 07. Oktober 2010

Erziehungshilfe wohnortnah

Ein „Netzwerk Jugendhilfe und Schule in Bonndorf" erspart derzeit neun Kindern mit Erziehungsproblemen seit 2009 den Besuch der E-Schule (Sonderschule für Erziehungshilfe) in Lauchringen. Das Konzept: Ein Sozialpädagoge und zwei Lehrerinnen kümmern sich sowohl am Schulvormittag als auch am Nachmittag bis 15 Uhr um die Kinder. Diese werden teilweise in regulären Klassen unterrichtet und nehmen am Schulleben teil.

Die Außenklasse kann die Räume der Grundschule (Mensa, Turnhalle, Werkraum) mitbenutzen. Ziel ist die Rückkehr in die alte Klasse.

Vorteile: Kurze Schulwege, Kinder bleiben im sozialen Umfeld integriert, kurze Wege der Pädagogen zu den Eltern.

Zielgruppe: Kinder im Grundschulalter, die in der Regelschule nicht zurecht kommen oder bei denen erzieherischer und familiärer Unterstützungsbedarf besteht. (hjh)

 


Südkurier, 07. Oktober 2010

Beistand für Problemkinder

Jugendhilfe in BonndorfBonndorf - Schüler mit Erziehungsproblemen aus dem Raum Bonndorf-Grafenhausen-Stühlingen müssen seit dem vergangenen Schuljahr nicht mehr auswärtige Sonderschulen für Erziehungshilfe besuchen, sondern werden in einem Netzwerk der Bonndorfer Schulen und der Caritas-Jugendhilfe vorort betreut.

Vor dem Jugendhilfeausschuss des Kreistags berichteten zwei Experten von positiven Erfahrungen mit der Betreuung von 7.30 bis 15 Uhr. Es handelt sich um derzeit neun Jungs der Bonndorfer Grundschule, der Unterstufe der Förderschule sowie benachbarter Orte, die sich in den Regelschulen schwer zu Recht fanden, bei deren Erziehung Unterstützungsbedarf besteht.

 

Vorher mussten die Kinder aus Bonndorf, Wutach, Grafenhausen und Stühlingen zur „E-Schule" nach Lauchringen fahren, nun ist diese Außenklasse auf kurzem Weg erreichbar.

Seit 2009 werden die Schüler wohnortnah betreut, in einem Konzept von Schulamt, Grundschule und Stadtverwaltung Bonndorf, Landkreis und Caritas (pro juve). Dabei wird die klassische Trennung zwischen Schulstunden am Vormittag und Jugendhilfeangebot am Nachmittag aufgehoben. Ein Sozialpädagoge und zwei teilzeitbeschäftigte Lehrerinnen kümmern sich im Team um die Gruppe. Zeitweise gehen die Kinder in einzelnen Fächern in den bisherigen Klassenverband, bei Bedarf vom Sozialpädagogen begleitet.

Gerhard Seger vom Kreisjugendamt und Dieter Weisser (Caritas pro juve) schilderten die Arbeit mit den Kids sehr konkret: Das positive Beispiel eines Siebenjährigen, unruhig und unkonzentriert, der nach intensiver Beratung der Eltern bald wieder in seine alte Klasse zurückkehrte; aber auch die Entwicklung eines neunjährigen Einzelgängers, der immer wieder ins alte Fahrwasser geriet, am Ende Feuer legte, um seiner Pflegefamilie zu entkommen und inzwischen stationär untergebracht ist. Für den Caritas-Abteilungsleiter ein Beispiel für die Grenzen des Projektes, das im Ganzen aber von den Trägern wie auch von mehreren Kreisräten gelobt wurde. Besonders würdigte Weisser die Bonndorfer Grundschule, die dem Projekt von Anfang an positiv gegenüber gestanden habe. (Autor: Heinz J. Huber)

 


Südkurier, 10. September 2010

Vorfahrt für Abc-Schützen

Alle Jahre wieder ist die Polizei nach dem Ende der Sommerferien damit beschäftigt, Auto- und Motorradfahrer darauf aufmerksam zu machen, dass sie jetzt besonders auf kleine und große Kinder aufpassen sollen. Fuß vom Gas heißt die Devise.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch anscheinend ist nicht jedem Verkehrsteilnehmer klar, dass er auf alle anderen Rücksicht nehmen soll, die auf der Straße unterwegs sind. „Traurig ist, dass es offenbar nur mit Strafen geht", sagt Rektor Alfred Faller von der Grundschule Bonndorf. Dort gibt es eine besonders gefährliche Stelle. Obwohl in der Alpenstraße eine „Bremse" in Form eines teilweise überbreiten Gehwegs bewusst eingebaut wurde, fahren dort nach Beobachtungen des Schulleiters zu viele Autofahrer viel zu schnell an der Schule vorbei. Klar, die Polizei kann nicht ständig kontrollieren, sie hat auch noch andere Aufgaben zu erfüllen. Deshalb sollte jeder der sich hinters Steuer setzt daran denken, dass auch er mal als Fußgänger unterwegs ist und dann Rücksicht erwartet. Besonders haben die unsere Kinder verdient. Also: Vorfahrt für Abc-Schützen.


Südkurier, 10. September 2010

Autofahrer aufgepasst!

Am Montag beginnt auch für weit über 1000 Schülerinnen und Schüler in Bonndorf und Wutach wieder der Schulalltag. Allein in der Grundschule Bonndorf werden mit den Außenstellen in Gündelwangen und Wellendingen sowie einer Vorbereitungsklasse 85 Kinder zum ersten Mal den Weg in die Schule antreten.Die Polizei hat die landesweite Aktion „Schule hat begonnen" angekündigt.

Dabei werden Autofahrer über die besonderen Gefahren in den ersten Wochen nach den Sommerferien aufmerksam gemacht. Mit gezielten Kontrollen wird die Polizei im Landkreis zusätzlich präsent sein, wie Pressesprecher Paul Wißler in einem Schreiben ankündigt.

Der stellvertretende Leiter des Polizeipostens in Bonndorf, Karl Vogt, erklärt, dass die Beamten vor Ort ein Auge auf Verkehrsteilnehmer, aber auch auf die Schüler haben werden. „Ich wünsche erhöhte Aufmerksamkeit von den Autofahrern. Die Leute wissen, dass jetzt wieder viele Schüler unterwegs sind. Aber wir werden auch Kinder ansprechen, wenn sie nicht auf dem Gehweg bleiben", sagt Vogt.

Seit Jahren arbeiten Polizei und Grundschule Bonndorf vor dem Einschulungstermin (18. September) eng miteinander zusammen. Jochen Schäuble, Leiter des Polizeipostens in Bonndorf, kommt am ersten Elternabend (16. September, 20 Uhr), um Tipps zu geben, wie Kinder auf den Schulweg vorbereitet werden können. Rektor Alfred Faller: „Wir wollen Eltern und Kinder sensibilisieren."

Der Schulleiter kennt natürlich die neuralgischen Punkte rund um die Bonndorfer Grundschule, die direkt an einem Verkehrsknotenpunkt steht: „In der Alpenstraße stehen bis zu 20 Autos und dazu noch die Schulbusse. Die Kinder springen da zwischendurch. Und Eltern lassen dort ihre Kinder aussteigen, das ist ein hoher Gefahrenpunkt." Kritische Zeiten sind dabei der Schulbeginn am Morgen und um die Mittagszeit. Problematisch ist auch die Bushaltestelle in der Schaffhauserstraße, wo die Schüler stehen, die nach Wellendingen gefahren werden. „Das ist sehr wenig Platz für die 15 bis 20 Kinder, die dort auf den Bus warten", erklärt Faller.

Umso wichtiger ist es ihm, dass die Kinder von den Autofahrern rechtzeitig erkannt werden. Ältere Schüler haben oft Leuchtstreifen an Kleidung oder Schulranzen. Die ABC-Schützen bekommen von der Sparkasse Bonndorf-Stühlingen gelbe Mützen geschenkt und beim ADAC wurden von der Schule Leuchtwesten bestellt: „Ich hoffe, die werden bald eintreffen." (Autor: Gerald Edinger)


Südkurier, 30. August 2010

Dachausbau nimmt Form an

DachausbauBonndorf - Das Türmchen auf der Grundschule, ohne Zweifel ein „Hingucker", hat zunächst Statiker in besonderer Weise beschäftigt und hinterher Handwerker. Die schon ursprünglich massive Dachbalkenarchitektur hat sich „zu einer wahnsinnigen Konstruktion ausgeweitet", so der technische Leiter des Bauamts, Werner Steiert.

Teils um fast das Doppelte wurden die Balken verstärkt und abgestützt und mit zahlreichen „...zig-Zentimeter" langen Schrauben in kleinstem Abstand befestigt.

Insgesamt waren es vor allen Dingen die statischen Probleme, die den Ausbau des Grundschuldaches teurer gemacht haben, als ursprünglich erwartet. Das waren mal 450 000 Euro. „Jetzt bewegen wir uns an den 550 000 Euro entlang und hoffen, dass wir sie halten können", so Werner Steiert.

Allein auf dem neuen Fußboden wurden 70 Kubikmeter Holz verarbeitet. Die Fenster in einem der Klassenzimmer konnten nicht so hoch gezogen werden, wie ursprünglich erwünscht - das hätte die Statik nochmals aus dem Gleichgewicht gebracht. Aus gleichen Gründen war auch die angedachte bewegliche Trennwand nicht möglich, mit der man die Räumlichkeiten von einem zum anderen Gruppenraum hin variabler gestalten wollte.

Dennoch ist Werner Steiert mit den Ergebnissen zufrieden: „So etwas nutzt man ohnehin selten, ich denke schon, dass wir das richtig gemacht haben." Auch von der Treppenkonstruktion ist Steiert überzeugt.Vom ersten Stock aus windet sich die Stahlkonstruktion in das Dachgeschoss. Und oben wird eine Lampe das Ende des Pfeilers zieren.

Der Granit zum Belegen der Treppenstufen liegt schon bereit und wird wahrscheinlich noch vor Ende der Sommerferien montiert. „Freigeben kann man die Treppe aber noch nicht", meint Werner Steiert. Vorher müssen im Dachgeschoss noch Wände eingezogen werden, wovon eine direkt bis hin zum Geländer reicht.

Das Außengerüst soll in den nächsten Wochen verschwinden, der Innenausbau wird sich wohl noch bis zu den Herbstferien hinziehen. „Ich kann nur hoffen, dass die neuen Räume dann bezogen werden können", meint Steiert.

Was man aber jetzt schon sehen kann, sind die großen hellen Räume, die die Platzsituation in der Grundschule erheblich entspannen werden. Ein 130 Quadratmeter großer Mensa- und Mehrzweckraum mit schönen großen Dreiecksgauben, Küche, Toiletten und Garderobe, zwei Klassenzimmer und zwei Gruppenräume. (Autorin: Gudrun Deizer)